Donnerstag, 4. Dezember 2014

„BONAIRE – MEXICAN TRAIN DOMINO“

Wir können heute Morgen unsere gefüllten Gasflaschen in der Harbour-Marina abholen und dürfen wenig später unsere Borddamen zum „Shoppen“ an Land bringen. Zeit für die Skipper der drei Schiffe, sich ein wenig vom Bordalltag zu erholen oder jene kleinen Reparatur- und Wartungsarbeiten an Bord fortzusetzen, die sich ohnehin laufend ergeben. Auch am Ankerplatz.

Ich nutze die Zeit, um wieder einmal Wasser mit dem Watermaker zu produzieren, was nach Beendigung des Vorganges mit dem sogenannten „Rückspülen“ abgeschlossen werden sollte. Dieses Mal ist es eine weitere Schelle, die an Bord der Santina fast ein wenig Panik auslöst, weil diese besagte Schelle genau beim Seeventil gebrochen ist, dort, wo das in keinem Fall sein soll und darf, weil dann Salzwasser hemmungslos ins Schiffinnere strömt. Ein sofortiges Schließen des Seeventils stoppt den unerfreulichen Salzwasserfluss, nicht aber das Misstrauen gegenüber einigen anderen Watermaker-Schellen, weil es bereits der dritte „Schellen-Vorfall“ in dieser Sache ist. In den nächsten Tagen werden somit „Schellenbegutachtungen“ durchgeführt werden müssen.

Noch vor Sonnenuntergang treffen sich die Crews der SY Momo und der SY Santina an Bord der SY Manatee zum „Mexican-Train-Domino“, einem – wie der Name schon sagt – Domino-Gesellschaftsspiel. Es ist ein ebenso lustiges wie spannendes Spiel, eine Kombination aus Taktik und Spielwitz, vermischt mit „Steinchen-Glück“, was schon zu Beginn des Spiels beim Ziehen der Steine erforderlich ist. Zusammenfassend kann man feststellen, dass es ein mehr als vergnüglicher Abend war und durchaus behaupten, dass sich die Österreicher hier und heute weitaus besser und respektvoller geschlagen haben als bei allen Arten von Ballspielen, wenn unser großer Bruder aus Deutschland unser Gegner ist.